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  1. Stellen Sie am Datenbank- und SharePointserver sicher, dass alle verfügbaren Windows Updates für Microsoft SQL und Microsoft SharePoint eingespielt sind.
    Dies gilt insbesondere, wenn Microsoft SharePoint 2010 oder SharePoint 2013 im Einsatz ist. Eine Übersicht der Windows Updates finden Sie hier.

  2. Starten Stellen Sie ADVOKAT auf einem betroffenen Arbeitsplatz und rufen Sie einen beliebigen Akt in der Aktenverwaltung auf. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ansicht" und wählen "Dokumente - Ordner".
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    Tätigen Sie einen Rechtsklick auf die Spaltenüberschriften (gelbe Markierung) und wählen Sie "Spalten konfigurieren". Deaktivieren Sie die Spalte "Dok-Nr." und "Version".
    Hilft dieser Schritt, so informieren Sie den ADVOKAT Support darüber, da es sich nur um eine temporäre Lösung handelt.
    Image Removedsicher, dass mindestens ADVOKAT Version 6.15d oder höher verwendet wird.  Im Bedarfsfall führen Sie ein ADVOKAT Update durch, siehe Kapitel ADVOKAT Update.
    Welche Version im Einsatz ist kann in ADVOKAT per Menüpunkt "?" > "Info" in der Zeile "Programmversion" ermittelt werden.


  3. Stellen Sie am SharePointserver sicher, dass in der SharePoint Zentraladministration im Bereich "Upgrade und Migration" > "Datenbankstatus überprüfen" alle Datenbanken aktuell sind.
    Dies erkennen Sie am Eintrag "Es ist keine Aktion erforderlich" in der Spalte "Status". Wird dort angezeigt, dass ein Upgrade erforderlich ist, so muss dies unbedingt durchgeführt werden.
    Mehr Informationen dazu finden Sie im Microsoft Artikel hier.

  4. Stellen Sie am Datenbankserver sicher, dass die CPU-, RAM- und Datenträgerauslastung nicht konstant höher als 80% sind.
    Es müssen genügend freie Ressourcen für Betriebssystem und Microsoft SQL Instanz zur Verfügung stehen.

  5. Stellen Sie sicher, dass ADVOKAT am Datenbankserver die Komponente Remote Blob Store (RBS) nicht in Verwendung ist.
    Werden Daten aus der Inhaltsdatenbank "WSS_Content" per RBS ausgelagert, dann kommt es beim Öffnen/Erstellen/Bearbeiten von Dokumenten zu Performanceproblemen. 

  6. Stellen Sie sicher, dass ADVOKAT nicht auf externen Geräten außerhalb des Domänennetzwerks per VPN-Tunnel verwendet wird.
    Wir raten von dem Betrieb auf externen Geräten per VPN-Tunnel ab, die Performance leidet zu stark darunter. Bei Verwendung von Microsoft SharePoint potenzieren sich solche Performanceprobleme.
    Stattdessen ist ADVOKAT auf Arbeitsstationen oder Terminalservern innerhalb des Domänennetzwerks zu verwenden, siehe Kapitel Hinweise.

  7. Navigieren Sie zum ADVOKAT Backend unter "...\ADVOKAT\Daten" und öffnen Sie die Konfigurationsdatei "Advokat.ini" mit einem Texteditor.
    Fügen Sie in einer neuen leeren Zeile unterhalb von [Benutzer Default] folgenden Konfigurationsschalter ein: PerfLog=1
    Durch die Aktivierung des Schalters werden alle Vorgänge in ADVOKAT hinsichtlich Performance protokolliert. Die Protokolle befinden sich im Backend unter "...\ADVOKAT\Daten\Log".

  8. Passen Sie die Konfiguration am Datenbankserver per Microsoft SQL Management Studio für die relevante Microsoft SQL Instanz an:
    - Servereigenschaften > Arbeitsspeicher
       >> Mindestmenge an Serverarbeitsspeicher (in MB): Dieser Wert ist zu erhöhen, etappenweise um 2048 MB.
       >> Maximaler Serverarbeitsspeicher (in MB): Dieser Wert ist zu erhöhen, etappenweise um 2048 MB, maximal 80% des verfügbaren Arbeitsspeichers.

  9. Öffnen Sie am Datenbankserver den SQL Server Konfigurationsmanager und wechseln Sie in den Reiter "SQL Server-Netzwerkkonfiguration".
    - Ist das Protokoll "Named Pipes" aktiviert, dann deaktivieren Sie es.
    - Ist das Protokoll "Named Pipes" deaktiviert, dann aktivieren Sie es.

    Wiederholen Sie diesen Schritt für die andere SQL-Instanz, falls die Datenbanken von ADVOKAT und Microsoft SharePoint auf zwei Instanzen aufgeteilt sind.
    Beachten Sie, dass für diese Änderung ein Neustart der Microsoft SQL Instanzen erforderlich ist.


  10. Stellen Sie am SharePointserver sicher, dass die CPU-, RAM- und Datenträgerauslastung nicht konstant höher als 80% sind.
    Es müssen genügend freie Ressourcen für Betriebssystem und Microsoft SharePoint zur Verfügung stehen.
    Ist die Auslastung zu hoch, können Sie versuchen, die Konfiguration der Volltextsuche laut Kapitel Volltextsuche konfigurieren anzupassen.
    Es sollte der Zeitintervall der inkrementellen Durchforstung von alle 6 Stunden auf alle 12 Stunden täglich gesetzt werden.

  11. Stellen Sie sicher, dass am Datenbankserver die Konfiguration der TempDB-Datenbank(en) den Best-Practice-Vorgaben von Microsoft entspricht.
    Befolgen Sie dazu die Arbeitsschritte aus dem Microsoft Artikel hier.

  12. Stellen Sie sicher, dass alle Anpassungen laut Kapitel Dienst WebClient, Gruppenrichtlinien und Antivirensoftware vollständig und lückenlos umgesetzt wurden.

  13. Stellen Sie sicher, dass am File-, Datenbank- und SharePointserver die verwendete Lösung zur Sicherung der Daten und/oder eine Serverreplikation diese Maschinen nicht zu stark auslastet.
    Im Zweifelsfall sind Datensicherung und Replikation zeitlich so abzuändern, dass diese außerhalb der Arbeitszeiten der Anwender erfolgen.

  14. Navigieren Sie in ADVOKAT zum Menüpunkt "System" > "Einstellungen" > Reiter "Dokumente" > Schaltfläche "Weitere Einstellungen" > Reiter "Verzeichnisse" > Schaltfläche "Einstellungen für Dokumentablage bearbeiten".
    Suchen Sie im Bereich "Microsoft SharePoint Dokumentenmanagement" die Einstellung "Features". Fügen Sie folgenden Text ein: WebDavUpload;True;WebDavUploadBS;2048

    a) Per Parameter WebDavUpload;True wird der Upload von Dateien nach Microsoft SharePoint beeinflusst. Es sorgt für eine Verbesserung 1 und 10% bei größeren Dateien.
    Der Parameter WebDavUpload;False entspricht einer Deaktivierung.

    b) Per Parameter WebDavUploadBS;<Wert> wird die Buffergröße für den Upload von Dateien nach Microsoft SharePoint beeinflusst.
    Eine Änderung hat bei größeren Dateien tendenziell Geschwindigkeitsverbesserungen, bei kleineren Dateien Verschlechterungen.
    Testen Sie das Verhalten bei folgenden Werten: 2048, 8192, 16384. Der Parameter WebDavUploadBS;4096 entspricht dem Standardverhalten/Standardwert.

  15. Helfen die Schritt 4 bis 9 nicht und man nimmt an, dass der Datenbankserver die Performanceprobleme verursacht, so müssen dieser Maschine weitere Ressourcen (CPU-Kerne und Arbeitsspeicher) zugewiesen werden.
    Hilft Schritt 10 nicht und man nimmt an, dass der SharePointserver die Performanceprobleme verursacht, so müssen dieser Maschine weitere Ressourcen (CPU-Kerne und Arbeitsspeicher) zugewiesen werden.